Seezunge C

Einzelbau
LüA: 8,23 m
LR: 7,63 m
Breite: 3,59 m
Tiefgang: 0,75/1,98 m
Segelfläche: 30,4 m²
Displ. 3,6 t
Bauweise: GFK-Sandwich mit Balsaholz-Kern

Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
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Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
Pommersche Flunder
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"Pommersche Flunder"

Dieser Neubau nach Vorbild eines traditionellen amerikanischen Catboats wurde von einem großen deutschen Industrieunternehmen der Lebensmittel-branche in Auftrag gegeben. Die "Pommersche Flunder" wurde auf der Werft Fricke und Dannhus am Dümmersee in herausragender Qualität gebaut und wird als Werbeträger und Botschafter für die im Jahre 1834 gegründete Firma des Auftraggebers dienen.  Da sich vor allem auch segelunkundige Gäste wohl fühlen sollen, ist dieser Schiffstyp ideal geeignet. Durch die breite Wasserlinie und die moderate Segelfläche krängt das Boot kaum und ist mit seinem gut-mütigen Steuerverhalten und der Radsteuerung auch von Laien einfach zu bedienen.
Ziel des Projekts war nicht der museumhafte Nachbau dieses Schiffstyps, sondern ein Entwurf, der den Betrachter durch seine Ausstrahlung zu einer Zeitreise animiert und positiv begeistert. Dafür wurden selbst die Möbel bis ins kleinste Detail entworfen. Sogar die Auswahl des passenden Geschirrs, der traditionell gußeisernen Küchenausrüstung und des dazu passenden Silber-bestecks war Aufgabe des Designers. Weitere Besonderheiten sind der Kaminofen, die Bar und das Kaminschild aus handgemalten Delfter Kacheln.
Trotz der traditionellen Ausstrahlung wurden versteckt moderne Materialien eingesetzt, zum Beispiel beim Rumpf in Dura-Kore Leistenbauweise mit E-Glas Laminaten oder beim Gaffelrigg, das aus Gründen einfacheren Handlings aus Kohlefaser besteht. Als Antrieb dient ein Elektromotor, dessen Batterien von einem gasbetriebenen Generator geladen werden können.
Die kleine Yacht fasziniert weniger durch ihre Segelleistungen, als vielmehr durch die besonderen Linien und die Liebe zum Detail in Konstruktion und handwerklicher Ausführung.  Überall entdeckt man Besonderheiten und Nautiquitäten, die vom Eigner hinzugefügt wurden und Zeugnis von seinem sprudelnden Ideenreichtum geben. Die Fotos können davon leider nur einen kleinen Ausschnitt wiedergeben. Die “Pommersche Flunder” ist eine kleine sympathische Rarität.

Eine ausführliche Vorstellung der Yacht und ihrer Väter finden Sie in der Zeitschrift "Yacht", Ausgabe 25-26/09, "Das besondere Boot".